15.-21. August 2005

Weltjugendtag  in Köln 

 

Falls Sie nochmals einen Rückblick auf den Weltjugendtag tun wollen...

 

Weltjugendtags-Nachrichten aus Sicht unserer Pfarrei:

Unsere Gäste sind da!

Montag, 15.08.05 - Die Spannung legte sich. Endlich waren sie da: Unsere Weltjugendtags-Gäste!  Weit über 50 freiwillige Helfer/innen standen im Pfarrzentrum parat zum Empfang. Herzlich und gastfreundlich wurden die jungen Gäste aufgenommen, mit Kuchen und Abendimbiss beköstigt und in ihre Quartiere geleitet. Selbst das schlechte Wetter konnte der Freude keinen Abbruch tun. Die Jugendlichen und ihre Begleiter, darunter viele Priester, kommen aus 7 verschiedenen Ländern. Auch eine große Anzahl von Rollstuhlfahrern (27) und Behinderten sind unter den weit über 300 Besuchern. 

8 Gäste aus Paraguay

6 Mexikanerinnen aus Guadalajara

Rollstuhlfahrerinnen aus Polen

Im Pfarrsaal wurde es proppevoll...

...und auch im Pilgercafé "Parlippo"


Morgenlob und Kaffeeduft

16. - 20.08. -  Der Weltjugendtag macht's möglich: Jeder Tag beginnt "andächtig". Unsere Pfarrkirche füllt sich seit Dienstag-Morgen schon früh um 7.30 Uhr bis fast auf den letzten Platz. Mit Gesängen - meist auf polnisch - Gebeten, Schriftlesung und dem gemeinsamen Vater-Unser auf Lateinisch findet in diesen Tagen die Morgenandacht statt. Trotz manch verschlafenem Gesicht kommt dabei sogar Stimmung auf, v.a. wenn zu den Liedern rhythmisch geklatscht wird. Nach so viel Andacht und religiöser "Arbeit" ist das Frühstück im Pfarrheim wahrlich verdient. Dank vieler Helferinnen, die schon in aller Herrgottsfrühe die weit über 200 Frühstücksportionen vorbereiten, klappt alles reibunsgslos, wenn die hungrigen Scharen hereinströmen. Das ist  WJT-Atmosphäre pur in unserer Pfarrei! 

    


Am Abend: Marienfeier und Lichterprozession

Montag, 15.08. - So voll war die Alt-Hürther Katharinen-Kirche lange nicht mehr. Und so voller Stimmung! Zum einen durch die Gesänge der jugendlichen Gäste und zum anderen durch die vielen hundert brennenden Kerzen zur Ehre Mariens, als Mutter Jesu Christi und Mutter der Kirche. Kirchenchor und Kapelle Peter Pesch trugen musikalisch zu einer wundervollen Feier bei, die ihren Höhepunkt in der Lichterprozession durch den Alt-Hürther Ortskern fand. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle den Bewohnern des Prozessionsweges, die ihre Straßen und Häuser mit Fähnchengirlanden und Kerzen in den Fenstern geschmückt hatten. - Im folgenden ein paar Fotos, die nur ein wenig von diesem einmaligen Erlebnis wiedergeben.

  

  


Kreuzweg und Begegnungsfest

19.08. - Der  Abend des vorletzten Pilgertages in Alt-Hürth war für die ausländischen Gäste noch einmal ein würdiger und krönender Abschluss. Zuerst der große Kreuzweg in einer brechend vollen Kirche, danach eine nicht enden wollende Prozession durch den Ortskern und zum Ausklang bis in die Nacht das Begegnungsfest auf dem Schulhof des Goldenberg-Berufskollegs mit viel Musik und Tanz, und dazu Essen und Trinken. Großartig die Anteilnahme der ganzen Bewohnerschaft von Alt-Hürth. Gestaltet wurde der Abend in Gemeinschaftsarbeit der Roten und Blauen Funken unseres Ortes.

  

Unter dem Motto "Kumm loss mer fiere" am Freitag, 19.08.2005, an der Katharinenschule in Alt-Hürth (Berufskolleg) fand das

Begegnungsfest zum Weltjugendtag 

statt, zu dem alle Alt-Hürther herzlich eingeladen waren, mit unseren internationalen Gästen gemeinsam zu feiern und ihnen rheinische Gastfreundschaft zu zeigen. Für Essen und Trinken war zu zivilen Preisen gesorgt. Viele musikalische Überraschungen standen auf dem Programm. Veranstalter waren im Namen unserer Pfarrgemeinde die KG Hürther Funken Blau-Weiß und der Prinzengarde Rot-Weiß.

 


"Wir hab'n den Papst gesehn!"

20. / 21.08. - Von unsern Nachbarn im Feld C 7 des Marienfeldes, wo viele Volunteers aus der Helferschar der Pfarreien ihren Platz  gefunden hatten, schallte es im Gesang herüber: "Wir hab'n den Papst geseh'n, wir hab'n den Papst geseh'n"...! Tatsächlich war er gegen 20 Uhr da, wenn auch nur auf der nahen Großbild-Leinwand im Papamobil zu sehen: Benedikt XVI., der deutsche Papst. - Es war schon ein einzigartiges Erlebnis, zuerst am Samstag-Nachmittag unter Hunderttausenden von Pilgern auf dem Areal des Marienfeldes, dann die atmosphärisch einmalige Lichtfeier am Abend, anschließend das Abenteuer der Übernachtung auf freiem Felde und als krönender Abschluss die große Eucharistiefeier am Sonntag. Papst Benedikt, der "am liebsten mit dem Papamobil kreuz und quer über das Marienfeld gefahren wäre, um jedem nahe zu sein" (wie er selber sagte), hielt zwei tiefgründige Predigten zu den Themen Anbetung und Eucharistie, zuerst bei der Lichtfeier, dann in der hl. Messe am Sonntag-Vormittag, deren Texte es lohnen wird, sie nochmals in vollem (deutschem) Wortlaut auf sich wirken zu lassen. Vor Ort wechselte er sprachlich während der einzelnen Passagen von der deutschen Sprache  ins Englische, Französische, Italienische und Spanische. Die lebendigen Formen des Friedensgrußes und der Empfang der hl. Kommunion waren sichtbarer Ausdruck, dass in diesen Tagen des Weltjugendtages aus einer Million Pilgern eine riesengroße Gemeinschaft von Glaubenden und Feiernden geworden war. - Mit den folgenden Fotos soll versucht werden, ein wenig von der Atmosphäre auf dem Marienfeld rüber zu bringen.

    


Und das war unser Kernteam des Pfarrverbandes "Hürther Ville"